Sprechfunk im Multi-Player
(Letztes Update: 17.09.2007)

 

Was wird an Hard- und Software für den Sprechfunk benötigt ?

1. Die Software "Teamspeak". Zum Download

2. Eine voll-duplex fähige Soundkarte.

  1. Diese Anforderung sollte eigentlich jede "moderne" Soundkarte erfüllen. Kann im Handbuch der Soundkarte nachgelesen werden.

3. Ein Mikrophon oder optional ein Headset.

  1. Das Programm Teamspeak und der FS "teilen" sich eine Soundkarte und damit auch die PC- Lautsprecher. FS Sound und Sprechfunk können also über die Lautsprecher ausgegeben werden. Zur Übermittlung der eigenen Sprache wird allerdings ein Mikrophon benötigt.
  2. Realistischer wird es natürlich mit einem Headset ( Kopfhörer mit Mikrophon ). Hat man allerdings nur eine Soundkarte, hört man sowohl den FS Sound als auch den Sprechfunk durch das Headset. Eine zweite Soundkarte ( Kosten ca. € 20,-- ) schafft hier Abhilfe.

4. Anforderungen an Rechner und Internet Provider.

  1. Die zusätzliche Sprachübermittlung kostet zwar wenig Rechnerleistung, aber für den FS gilt immer noch: Viel hilft viel!
  2. Ein Pentium 4 mit mindestens 2 GB Prozessortakt und 1GB RAM sollte es schon sein.
  3. Doch was nützt der schnellste Rechner, wenn die Leitungen des Internet Providers "verstopft" sind ? Solange der Grundsatz gilt, dass ein langsamer Internet-Zugang mehr Geld im Beutel des Anbieters bedeutet und damit weniger in den Taschen des Anwenders, sollte man bei der Auswahl des Providers sehr wählerisch sein. Es ist inzwischen wie bei der Waschmittelwerbung: Vergleichen lohnt sich !
  4. Denn: Ein "schneller" Internet-Zugang ist eine wesentliche Voraussetzung für eine störungsfreie Sprachübermittlung und eine stabile Multiplayer-Session.

 

Welche Kenntnisse werden vorausgesetzt.
  • Die Multi-Player Flüge sollen natürlich in erster Linie Spaß machen. Daran wird sich auch nichts ändern!
  • Es ist jedoch wie im richtigen Leben, ohne Regeln geht es nicht. Denn wenn alle durcheinander reden, werden wir uns bei den Flügen nicht verstehen.
  • Wichtig ist es also, mit den Flugfunkphrasen einigermaßen umgehen zu können (Siehe unsere Seite Flugfunkkunde ) und Funkdisziplin zu üben.
  • Funkdisziplin bedeutet, daß man grundsätzlich die anderen Mitflieger ausreden läßt, dann das Gespräch mit dem eigenen Callsighn beginnt gefolgt vom Namen des Ansprechpartners, dann seine Meldung absetzt und wartet, bis die vollständige Anrwort da ist. Diese muß dann noch bestätigt (zurückgelesen) werden. Danach erst ist die Kommunikation beendet und der Kanal wieder frei.

Ein Beispiel:

FLIEGER: "D-CRASH (Delta-Charly Romeo Alpha Sierra Hotel) Hamburg Tower, guten Tag. Piper Seneca V VFR nach Lübeck, erbitte Rollanweisung"

TOWER: "Sierra Hotel (jetzt kann der Tower das Callsighn auf die letzten beiden Buchstaben abkürzen, weil niemand sonst da ist dessen Callsighn mit SH endet. Die Identifizierung ist mit "Sierra Hotel" also eindeutig), hier Hamburg Tower, rollen Sie zum Rollhalt Startbahn 33 und warten Sie"

FLIEGER: "Sierra Hotel, Rollhalt Startbahn 33 und warten"

Nun wissen alle, daß das Gespräch vorläufig zuende ist und das nächste Gespräch beginnen kann.

  • Es werden von uns 4 oder mehr Funkkanäle eingerichtet. Mindestens ein Kanal für den Tower am Abflugort, einer für den Tower am Zielort, und ein Chat-Kanal.
  • Auf dem Chat-Kanal kann mit den anderen Mitfliegern "frei" kommuniziert werden. Eine "OVER" Bestätigung nach der eigenen Meldung ist dort jedoch angebracht, um einem undefinierberen Sprachsalat aus dem Wege zu gehen.